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  • 21Dez

    Palast in Bundi

    Das Dschungelbuch

    mit dem Rad
    Warum sich der britischen Autors Rudyard Kipling ausgerechnet in dem auf einer klassischen Rajahstan Rundreise nicht vorkommenden Ort Bundi ausgesucht hat, um sich für seine Bücher inspirieren zu lassen, wollten wir unbedingt herausfinden.

    Über den inzwischen langsam verfallenen Palast von Bundi schrieb er 1899 beispielsweise folgendes: “Der Palast von Bundi wirkt selbst am hellen Tag noch wie ein Palast, der in unruhigen Träumen erbaut wurde,”

    Wir sind also in ein Haveli mit herrlichen Blicken auf dieses Bauwerk gezogen und hatten eine ganz wundervolle Zeit, in der wir jeden Tag mehr verstehen konnten, wie man an diesem Ort so viel Inspiration bekommen kann.

    Kipling schrieb hier seinen Roman Kim, der 1901 erschien und bis heute als eines von seinen bedeutendsten Werken gilt.

    Ob er nun auch tatsächlich Teile des Dschungelbuchs hier geschrieben hat lassen wir offen, denn wenn man einen der Bewohner von Bundi darauf anspricht, zeigen sie einem sogar ganz stolz die verlassene Häuserbaracke an dem See…

    Wir haben unsere Fahradtour durch die wunderschöne Landschaft hier jedenfalls sehr genossen. Vorbei an mit Wasserbüffel bewirtschaften satten grünen Reisfeldern und dichten Palmenwäldern ging es zum heiligen Shiva-Tempel.

    Dort haben wir nach knapp 4 Stunden „in der Hitze radeln“ völlig erschöpft im Schatten der Felsen etwas sehr Dummes gemacht und unsere Sandwiches ausgepackt.

    Plötzlich aus dem nichts bespringen uns 2 Affen von einer 2 Meter hohen Mauer und ein Bruchteil einer Sekunde eilen auch schon 2 Männer zu unserer Rettung herbei! Die ganze Affenattacke ging so verdammt schnell, dass wir das selber alles gar nicht so schnell mitbekommen haben.

    Das Nächste was wir feststellen ist, dass die Affen uns glücklicherweise nicht verletzt haben. Nur lag mein langersehntes Sandwich, das ich im Eifer des Gefechts weggeschmissen habe, gute 2 Meter weiter in Einzelteile zerflogen im Dreck und daneben die Affen, die es genüsslich weg futterten! Meinem Futterneid kam das natürlich nicht zu Gute… Zum Glück konnte Phine ihrs retten.


    Gut, dass man nachdem der Schreck abgeklungen war echt wieder über solche eigenen Dummheiten lachen kann. Das ist aber auch echt ein Bild des Schreckens, wenn so ein riesen Affe mit gefletschten Zähnen auf einen zustürmt!!

    Haha, und was so ein Bild wohl für einen Beobachter abgeben muss, der 2 Touristinnen sieht, die meinen sie müssten ihre Mittagspause ausgerechnet im Beisein von wilden Affen machen…

    Friedlicher gegessen haben wir abends immer bei einer Famlie, die 3 kleine Kinder haben (5-14 Jahre) und neben dem Haveli wohnen. Die beiden Mädels 9 & 14 sprachen sehr gut englisch und zeigten sehr großes Interesse. Die Mutter hat so ausgezeichnet gekocht, dass wir richtige Glücksgefühle von dem leckeren Essen bekommen haben, weil es soo soo lecker war.

    beim Maharaja
    Auf unserer Fahrradtour haben wir ein tolles Reosrt entdeckt, dass wir uns anschauen duften. Beim Reden mit dem Personal haben wir dann für Christianes letzten Abend in Indien ganz was Besonderes arrangiert: ein Abschieds-Thali nur mit den von uns gewünschten Gerichten. Und als wir uns dann abends alle da eingetroffen aben, stellte sich heraus, dass das alles dem Maharaja von Bundi, nämlich unserem Gesprächspartner gehört…

    Nach dem Essen waren wir noch kurz bei ihm zuhause, haben einen Deluxe Kaffee bekommen und kamen aus dem Staunen über das Wohnzimmer kaum heraus: es hingen 4 riesige ausgestopfte Tigerköpfe an den Wänden, die er selbst geschossen hatte (solche Privilegien sind den Maharajas vorbehalten.)

    Zusammen mit seiner Frau haben wir deren Hochzeitsfotos angeschaut. Als Gäste waren der König von Jaipur, Udaipur etc. eingeladen. Und er ist als Bräutigam nicht, wie es sich eigentlich für die Bramanen gehört, auf einem Pferd angeritten gekommen, sondern auf einem Elefanten…und die Hochzeitsfotos, die wir uns angeschaut haben, waren in einem Buch, das ein japanisches Medienteam über dieses Event zusammengestellt hat… Wieder einer dieser „Was erleben wir hier eigentlich Situationen!“

    mit dem Moped
    Einen Tag haben wir uns ein kleines Moped ausgeliehen. Aber weil hier die ganzen Straßenschlider natürlich nur in Hindi sind, sind wir die eine Straße auf und ab gefahren bis wir endlich jemandem gefunden haben, der Englisch spricht und uns den richtigen Weg zeigen kann.

    Und wie das meistens in Indien so war, wenn jemand Englisch spricht, dann gehörte er meist der Oberschicht an. So auch in diesem Fall und Sanjay bzw. seiner Familie gehörten die ganzen umliegenden Ländereien. Und wie das dann so ist hier in Indien wurden wir sofort auf einen Tee eingeladen und nach der Hausführung interviewt. Sanjays Vater wollte dann, dass wir ihm unsere Deutsche Nationalhymne auf englisch übersetzen und vorsingen…

    Ja , die Leute hier sind wirklich ein wenig verrückt und während wir da auf dem Sofa sitzen und singen denken wir innerlich schon wieder „Was machen wir hier eigentlich gerade?“

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