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  • 12Okt

    Kulturschock Indien

    Mehr oder minder ausgeschlafen haben wir nach dem ersten Blick bei Tageslicht aus unserem Zimmerfenster berechtigte Angst aus dem Hotel rauszugehen:

    1. Eindruck: Die Stadt ist der reinste Horror!! Dreckig, laut und alles ist höchstinfektiös!!!

    Erst als wir Hunger bekommen wagen wir uns zu Fuß, da wir Hemmungen haben eine Fahrradrikshaw mit einem der gebrechlich aussehenden Fahrer zu nehmen, aus dem Hotel. Und von der rasanten Fahrt der letzten Nacht haben wir uns auch noch nicht ganz erholt. Ein T-Shirt mit dem Aufdruck: „NO Taxi, not today and not tomorrow“ hat es nicht umsonst zu einem der meistgekauftesten Motiv-T-Shirts Indiens gemacht!

    Immer die Warnungen der Tropeninstitut-Ärztin im Hinterkopf schrecken wir vor allem Höchstinfektiösem, was uns in die Quere kommt zurück: zu viele Mengen von Betelnussgespucke (das wir zu dem Zeitpunkt noch für Butflecken hielten!), zu viele offene Wunden an Menschen und Tieren (Kühe, Pferde, Hunde), zu viele Insekten, die auf uns landen, zu viele Essensstände, deren hygienische Umstände uns auf der Suche nach Essbarem langsam verzweifeln ließen und überhaupt von allem Lärm, Dreck, Müll und Staub einfach viel zu viel.

    „Die täglich in Delhi eingeatmete Luft ist in etwa mit der Lungenbelastung eines Konsums von 350 Zigaretten pro Tag zu messen!“

    Aus Respekt vor dem sogenannten „Delhi Belli“ (= Umstellung des Immunsystems / Diarrhea or dysentery contracted from eating Indian (i.e., from India) food.), dass leider nicht ohne längerfristige Beschwerden über die Bühne geht, halten wir uns tagsüber mit Chips und Keksen über Wasser bis wir abends das vertrauenserweckende Restaurant T.G.I Friday’s fanden.

    Dennoch gab es auch hier kulturelle Verständigungsprobleme: bei dem Bestellen von 2 Colas bekommen wir nur eine und ein Überraschungs-Gericht bei dem wir nur wissen wollten, ob dieses scharf ist und eigentlich ganz etwas anderes wollten.

    Daraus lernten wir folgende Lektionen:

    1. die Inder zählen mit ihren Fingern anders als wir: so wird der Daumen einfach außer acht gelassen und nur wenn man „2“ als „V-Victory-Zeichen“ (Zeige- und Mittelfinger) anzeigt, bekommt man auch tatsächlich 2 Colas!
    2. die Inder drücken ein “ja”, “kann man machen” bzw. “ok“ mit leicht schräg geneigtem Kopfwackeln und gleichzeitigem Nicken aus, das uns eher verwirrt und leicht als ein „nein“ interpretiert wird.


    Gestärkt von unserem 20 €-Mahl (= 1280 Rupies!!!) trauen wir uns dann auch zum ersten Mal auf die Radrikshaw. Im dunklen Delhi wollen wir ganz sicher nicht alleine den Menschenmassen an der Trainstation und dem Main Bazaar auf dem Weg zu unserem Hotel ausgesetzt sein.

    Dass wir nach so einem ersten Tag erstmal eine Zigarette brauchen ist wohl verständlich. Allerdings werden diese in Indien, wie Tabletten in der Apotheke einzeln verkauft und man erntet komische Blicke, wenn man großkotzigerweise gleich die ganze Packung verlangt!

    Für den nächsten Tag haben wir uns für die „sichere Sightseeing-Variante“ im klimatisierten Bus entschieden und können die Stadt, so krass es auch ist, hinter den Glasscheiben um einiges mehr genießen…

    Dies ist allerdings eine „Art zu Reisen“, mit der wir uns auf gar keinen Fall identifizieren wollen. Da wir wussten, dass dies unsere einzige „Hinter-den-Scheiben-Tour“ auf dieser Reise bleiben soll, wussten wir auch, dass wir einiges an „Kopfarbeit“ tun müssen, um uns in Indien schnellstmöglich zu akklimatisieren…

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