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  • 02Aug
    Huay Xai & Luang Say Comments Off

    Cruising down the mighty Mekong

    Auf der Suche nach Ursprünglichkeit, unberührter Natur und neuen Abenteuern „off the beaten track“ sind die Backpacker in Laos längst nicht mehr die Einzigen, denn auch Gruppenreisenveranstalter und „Luxusreisende“ entdecken das Land und seine Möglichkeit es mit den umliegenden Nachbarländern zu kombinieren.

    Somit gibt es ein immer größer werdendes Angebot von „luxuriösen“ Touren und Aktivitäten, die die Budget-Angebote der Backacker ablösen.

    Auch wir waren vereinzelt froh, dass sich das Angebot in Laos inzwischen auch einem anderem Clientel angepasst hat. Und so waren wir überzeugt mit unserer Entscheidung für die Luxusvariante per Super-Boot und schickem Resort genau das Richtige gemacht zu haben. Denn auf keinem anderen Boot, das uns während der 2 Tage Cruise auf dem Mekong begegnet ist, wären wir lieber gewesen.

    Weil der Mekong so unberechenbar ist, gibt es auf der gesamten Flusslänge von 4180 Kilometern nur zwei Brücken (eine in China und die Freundschaftsbrücke, die Laos in der Nähe von der Hauptstadt Vientiane mit Thailand (Nong Khai) verbindet. Außerdem kommt hinzu, dass unzählige Steine und andere mitgeschleifte Teile des Flussbettes immer wieder zu Unfällen führen, indem sie die Boote einfach von unten aufreißen. Das Navigieren auf diesem reißenden Fluß ist also extem schwer.

    Der abolute Knaller waren dann wirklich die Speedboote, die ca. 6 Passagiere (ausgestattet mit Motorradhelmen und Schwimmwesten) im Eiltempo von Huay Xai nach Luang Prabang bringen…

    Wir waren nur froh, dass wir bislang recht sparsam gereist sind, denn diese 2 Tage haben uns jeden mehrere hunderte US Dollar gekostet!! Und das sollte leider auch nicht der einzige im Verhältnis zu den lokalen Gegebenheiten absolut überteuerte Spaß in Laos bleiben…

    Gruppendynamik
    Einen ganz negativen Beigeschmack dieser Tour, die sich beinahe angefühlt hat, wie eine organisierte Gruppenreise, war allerdings die „Gruppendynamik“, die sich diverse Male leider von ihrer schlechtesten Seite zeigte.

    Einmal hat das Boot an einer Stelle angehalten, wei eine Art Mautgebühr für das Befahren des Flusses bezahlt werden musste. Da dies ein regulärer Stop war, hatte sich dort bereits eine kleine „Bettelorganisation“ etabliert. Vorgschickt wurden die kleinsten bzw. jüngsten der anliegenden Dorfbewohner, um Keske, Nüsse oder sonstige Snacks an die Passagiere zu verkaufen.

    Da allerdings der Großteil unserer Mitreisenden erst am Morgen der Abfahrt nach Laos gekommen ist und dementsrechend noch keine Landeswährung dabei hatten. Die „instabilen“ Kips kann man nur in Laos bekommen und später auch in anderen angrenzenden Ländern nur sehr sehr schwer wieder wegtauschen! (Interessanterweise erfolgt der Warenaustausch in den ländlichen Gebieten aber meist immer noch im Tauschhandel; die Geldwirtschaft beschränkt sich auf die Städte.) Somit konnten zwar keine Geschäfte abgewickelt werden, da die „Kleinen“ den grünen US-Dollar bislang nicht kannten. Aber so wild wie damit gewedelt wurde, wird sich auch dieser Umstand in nahester Zukunft (leider!!!) wohl ändern.

    Dennoch sind ca. 48 unserer 50 Mitreisenden aufgesprungen und haben die kleinen bettelnden Kinder Ihre teilweise monströs großen Fotoapparate direkt ins Gesicht gehalten, und Fotos gemacht!!! Wir haben das Spektakel fassungslos und mit Kopfschütteln beobachtet und sind zu keinem Schluss gekommen.

    Es war der reinste Menschenzoo: auf der einen Seite, wir Touristen in unseren gepolsterten Sesseln auf dem Luxusdampfer auf der anderen Seite die kleinen, armen (verschmutzen) Kinder. Und es wurden Fotos gemacht ohne Ende!

    Für uns ist völlig unklar, wozu derartige Fotos gemacht werden? Welchen (guten) Zweck beabsichtig man damit? Und welcher der Mitreisenden möchte, dass bei ihm zuhause eine Schar Touristen auf eine Gruppe Kleinkinder losstürmt, und die mit einem wilden Blitzlichtgewitter „beschießt“???

    Leider wurde eine ähnliche Art dieses Menschenzoos auf dieser Cruise noch in einigen besuchten Dörfern wiederholt.

    Diese Dörfer sind inzwischen völlig auf den Tourismus angewiesen, bewirtschaften ihre Felder nicht mehr, stellen nur noch für die Touristenbedüfnisse Souvenire her, die sie dann unter mitleidigen Blicken im Dabeisein Ihrer offensichtlich ungepflegten Kinder verkaufen. Da die ganze Atmosphäre so mitleidserregend aufgezogen wird, kauften unsere Mitreisenden wie verrückt und sahen nicht einmal die Warnzeichen, dass hier etwas ganz gehörig falsch läuft:

    Die Verkäufer verlangen horrende Preise für ihre angebotenen Waren und lassen nämlich in keinster Weise mit sich handeln!

    Somit kann und ist die gespielte Not nicht so groß!

    Alleine aus unserer Gruppe konnten wir sehen, dass Einkäufe in einem einzelnen Dorf getätigt wurden, die auf die Anzahl der Menschen verteilt weit über dem Durchschnittsgehalt eines Berufes, der eine Lehre bzw. ein Studium oder einen ähnlich langen Bildungsweg erfordert, hinausgeht!!

    „Madame I want tippse“  (So wurden wir wortwörtlich mal angesprochen!)
    Auf unserer Reise haben wir durch verschiedene Gespräche und Beobachtungen folgende Einstellungen bezüglich des Trinkgeldgebens bzw. Geldverteilens an die scheinbar arme Bevölkerung, bekommen:

    Ziel des Tourismus bzw. des einzelnen Reisenden sollte es sein, möglichst wenig Schaden in die gegebenen Gesellschaftsstrukturen zu bringen. Dies passiert ganz einfach dadurch, dass willkürlich für den Reisenden völlig unsignifikante Beträge, aber für die lokale Bevölkerung unverhältnismäßige Summen an Menschen gereicht werden, die im Kontakt zu Touristen stehen.

    So kann es nicht sein, dass zB. ein Kofferträger durch seine Trinkgeldeinnahmen mehr Geld verdient, als derjenige, der eine jahrelange Ausbildung genossen hat und im Hotel- Büro sitzt, Buchungen in Fremdsprachen und Zahlungen etc.regelt.

    Dieser gefährliche Trend, dass Bildung nicht zu gut bezahlten Jobs führt, sondern dass im Schlechtfall sogar als Rikshawfahrer, Kofferträger oder herumlungernder Gelegenheitsbettler mehr Geld durch die Touristen „verdient“ werden kann, hat in einigen Teilen Indiens sogar zu Geldgeben-Verboten der Polizei geführt!!!

    In Laos konnte wir wie gesagt beobachten, dass es zwar recht viele Schulgebäude gibt, allerdings sahen diese leider immer verlassen aus, da es nicht genügend Lehrer gibt. Oder das Lehrergehalt von 40 USD monatlich (!!!) zu wenig ist!

    In Südafrika habe ich (Schnull) erstmalig einen Reiseleiter gesehen, der harte Worte gegenüber einem Mitreisenden angewendet hat. Dieser hatte nämlich gerade sein Portemonnaie gezückt um zwei kleinen bettelnden Mädchen ein paar Münzen zuzustecken.

    Buks (unser damaliger Reiseleiter) gab ihm folgende lautstarke Lektion:

    „Pack sofort Dein Geld wieder ein! Mach das gefälligst in Deinem eigenen Land! Solange Du hier unterwegs bist, überleg Dir vorher erstmal was für einen Schaden Du anrichtest bevor Du hier wahllos Dein Geld vertreilst. Diese Kinder werden von Ihren Eltern geschickt, weil diese wahrscheinlich einfach zu faul zum Arbeiten sind. Würden diese Mädchen täglich in die Schule gehen, würden sie dort genug Essen und eine ordentliche Schuluniform UMSONST bekommen. Ganz nebenbei würden sie auch noch was lernen und hätten so die Möglichkeit später einen bezahlten Job zu machen anstatt womöglich ihre eigenen Kinder auf die Straße zu schicken!!“

    Sicherlich gibt es in jedem Land bzw. in jeder Gesellschaft leider auch viel zu viele Menschen, die leider „durch dieses Raster“ fallen und auf fremde Hilfe angewiesen sind, aber es ist nicht an uns Reisenden das bei einem kurzen Aufenthalt oberfächlich zu beurteilen. Vielmehr sollte man diese Hilfe ansässigen Organisationen überlassen, die mit den lokalen Verhältnissen vertrauter sind bzw. gerade diese Organisationen unterstützen!

    Buddha Collection in Pak ou Cave

    Cruising down the mighty Mekong

    Luang Say Cruise

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  • 31Jul

    Ankunft in Laos
    Wir sind von Thailand über das Goldene Dreieck mit einem kleinen Boot nach Huay Xai in Laos übergesetzt, um von dort 2 Tage eine Cruise auf dem Mekong River (= 10. längster Fluss der Welt) gen Süden zu machen.

    Da uns vorher ja nicht ganz klar, wie das genau gehen soll, haben wir uns für die Luxusvariante per Super-Boot und schickem Resort entschieden.

    Das war, wie sich später herausstellte, die absolut richtige Entscheidung, denn die alternativen „Fast Boats“ sind „potentially dangerous“ und haben „frequent accidents“ laut Lonely Planet und bei den „Slow Boats“ kommt es wohl öfter vor, dass eins sinkt, da anstatt der 70 zugelassenen Passagiere ca. 100 inkl. Gepäck, Kuh und Getreide transportiert werden!

    Und zu dieser Jahreszeit kann man auch nicht auf den laotischen Straßen reisen, da neben den gelegentlichen, bewaffnetten Raubüberfällen auch noch unsealed roadconditions die Straßen in der Regenzeit kaum befahrbar machen! Laos hat zwar 14000 km Straßen, allerdings sind 80% davon nicht asphaltiert.

    Klingt ja alles sehr vetrauenserweckend…


    „Chaos in Laos“

    Grund für diesen schlecht ausgebaute Infrastruktur ist mit Sicherheit, die Tatsache, dass Laos ein kommunistisches Land ist und erst vor ungefähr 20 Jahren die Grenzen für Touristen geöffnet hat.

    Und erst im Jahr 2003 wurde z.B. das Verbot der Popmusik durch die Regierung aufgehoben. Dennoch bestimmt eine Zensur, welche Lieder und Videos tatsächlich den Weg nach Laos schaffen. Eine strenge Zensur und staatliche Kontrolle herrscht in Laos immer noch über sämtliche Medien.
    Inzwischen strömen zwar jedes Jahr mehr und mehr Menschen ins Land, aber die Mentalität der „laidback lao people“ lässt Erneuerungen bzw. Fortschritt nur sehr, sehr langsam zu. Diese „Arbeitsmoral“ bzw. Lebenseinstellungen zeigt sich z.B. im Gegensatz zu Vietnam auch an der Anzahl der jährlichen Reisernten: Vietnam: 3, Laos: 1.

    Laos ist das am wenigsten bevölkerste Land Südostasiens mit 6 Millionen Einwohnern und 1975 wurde aus dem ehemaligen „Königreich der Millionen Elefanten“ die Polpular Democratic Republic Lao. Das Regierungssystem ist ein Einparteiensystem.

    Erste Kontakte in Laos
    Im Gegensatz zu Thailand, wo offen ausgelebte Beziehungen zwischen Thailändern (meist Frauen und einem Farang) „hellhäutigem“ Ausländern zum alltäglichen Straßenbild zählen, gilt in Laos striktes Verbot für Liasionen zwischen ausländlischen Männern und laotischen Frauen. Solche (unverheirateten Konstellationen) können neben heftigen Geldstrafen und Landesverweisungen sogar zu Gefängnisstrafen führen. Regelmäßige Polizeikontrollen finden in den Hotels statt. Um sich die „Genehmigung“ einer solchen Beziehung zu holen, muss man in Laos den offiziellen Weg, über die Behörden gehen!

    Zum Glück waren wir nicht auf derartig intensive Kontakte aus und kommen schon wenig später nach unserer Ankunft mit einem buddhistischen Mönch ins Gespräch.

    Diese Begegnung verdeutlicht uns zum ersten Mal, dass es kommunistisch geprägte buddhistische Mönche gibt. Alle Mönche erhalten in Laos eine politische Belehrung und die anerkannten buddhistischen Texte und Schriften werden durch das „Department of Religious Affairs“ den Prinzipien des Marxismus „angepasst“…

    Wir setzen uns mit dem Mönch in den Schatten eines Klosterkomplexs und sind erschrocken darüber, dass er nicht wie sonst unser Interesse am Buddhismus oder unseren Lebenseinstellungen o.ä. erfahren möchte. Nein, er lenkt das Gespräch ziemlich schnell auf das Thema Geld und hört gar nicht auf davon zu erzählen, dass ihm hier und da Geld fehle um im Kloster dies und jenes zu erneuern… Na nu? Ein bettelnder Mönch? Das war schon ein sehr eingenartiges Erlebnis…

    Später treffen wir ihn und 9 weiter Mönche wieder und beobachten, wie sie neben unserem Restaurant eine „Baustelle abnehmen“, indem sie die dort in der Erde lebenden „Spirits“ durch ihr Chanten ruhig stimmen. Die ganze Zeremonie dauert über eine Stunde und beinhaltet das Aufstellen von diversen „Richtkronen“ in Form von kleinen Bananenbäumen und das Überreichen von Almosen durch die Besitzer an die Mönche.

    Almosen kann man übrigens hübsch fertig gepackt in einem Eimer kaufen, sie beinhalten oft Seife, Zahnbürsten, Getränkedosen, Taschenlampen, Kekse usw.

    Zweite Kontakte in Laos: Insect encounters
    Gleich bei unserem ersten Abendessen fiel auf einmal eine riesen Monsterameise von der Decke und beißt Phine in den Nacken. Sie freakt aus und schmeißt fast den Tisch um vort lauter Schreck. Das Teil sitzt dann unter Schock länger auf der Tischdecke und guckt uns an… und wir machen natürlich erst einmal Fotos von dieser Kreatur!

    Kaum eine Stunde später passierte etwas völlig Unglaubliches! Es landete nämlich just in dem Moment als wir unseren Hotelflur erreichten eine wunderschöne grüne Gottesanbeterin vor uns auf den Fliesen!! Wir konnten es kaum glauben, zückten die Kameras und konnten nicht an uns halten und „blitzten das Teil richtig weg“! Es machte fantastische Bewegungen, genau wie in dem von uns so geliebten Kinetikspiel von Playstation 2! Super cool Und ganz plötzlich griff das kleine Tier, mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichen „Kampf-Moves“, sogar die Kamera an!! Unglaublich!
    Und als wenn das noch nicht genung gewesen wär, landet noch ein ca. 6 cm langer und 2 cm breiter Käfer vor unseren Füßen und möchte auch fotografiert werden.

    Später auf der Reise gab’s leider auch noch Insekten-Begenungen der besonders ekligen Art: dazu zählt eine giftige, Spinne, mit ca. 20 cm Durchmessern und 3 cm Höhe in einer Restaurant Toilette in Luang Prabang.

    Sie war haarig und ihre Beine so fett wie unsere Finger… Schnull, die sie entdeckte hat sich noch Minuten später geschüttelt und vor Schock gezittert! Wir sind natürlich trotzdem mutig zurück gegangen, des Fotos wegen, aber sie hatte sich schon verzogen…

    So kann das Ding nun in unserer Vorstellung also gedanklich immer weiter wachsen (wie der meterlange Lachs, den wir einmal in Australien gefangen haben…)

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