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  • 18Feb

    What to do & see in Dubai

    Um möglichst viele Sehenswürdigkeiten Dubais so bequem und informativ wie möglich in der doch recht kurzen Zeit zu sehen, haben wir uns für die „Hop-on-hop-off“-Variante mit einem dieser Doppeldecker-Busse entschieden.

    Und weil es draußen so unerträglich heiß war, gab es an den einzelnen Stationen kleine verglaste klimatisierte Bushaltestellenwartecontainer. Für die extremen sommerlichen Hitzetage von bis zu 50 Grad gibt es sogar klimatisierte Kuhställe für ca. 30.000 Rinder!!!

    Trotz dieser Hitze und der Wüstenlage kann man Dubai als „grüne Stadt“ bezeichnen, denn ein täglicher Frischwasserverbrauch von ca. 1 Milliarde Liter (70% davon ist entsalztes Meerwasser) stellt sicher, dass es auch hier grünt und blüht!!!

    Bastakia:

    Dieser Teil der Stadt, wo auch unser fantastisches Orient Guest House lag, soll ein wenig an die Zeit vor dem großen Öl-Boom Dubais erinnern. Es gibt diverse traditionelle Häuser mit kleinen Innenhöfen, die stark im Kontrast zum modernen Dubai stehen.

    Und in diesem sogenannten Altstadtviertel ist es besonders faszinierend, dass man hier trotz der unerträglichen Hitze mal gemütlich draußen spazieren gehen kann. Neben den schmalen Gassen tragen vor allem die vielen Windtürme B?dgir (persisch “Windfänger”) der Häuser dazu bei, dieses Viertel stets schön kühl zu halten.

    Die Möglichkeit eines Spaziergangs zu Tageszeiten in der Öffentlichkeit ist im übrigen Teil der Stadt leider nur in den klimatisierten Malls möglich. Dies wissen auch die Emiratis, die man fast ausschließlich dort (meist mit einem Starbucks Kaffee in der Hand) antrifft…

    Wafi Einkaufszentrum: Khan Murjan Arabian Souk:

    Schon von außen mit seinen riesigen Ägyptischen Figuren sieht auch diese Mall schon gewaltig aus. Drinnen begeben wir uns gleich in das Untergeschoss, wo sich der atemberaubende unterirdische Souk befindet.

    Vorbei an der wunderschön bunt verzierten längsten Glasdecke der Welt mit einer Länge von 64m (hier bekommt man wirklich das Gefühl, sich inmitten in einer Umgebung aus 1001 Nacht zu befinden) geht es zu den vielen kleinen Boutiqueläden.

    In einem treffen wir Amir Hossein Golshani, den “Super-Kalligrapher Dubais”, der gerade 65 Seiten des Korans auf eine große Muschel zeichnet. 2010 steht er im Guinness Buch der Rekorde mit der kleinsten Gravierung der Welt, nämlich der eines Nadelkopfes. Und was sollte dort anderes drauf stehen als: „Allah“!?

    Dubai Creek

    Täglich werden ca. 15.000 Gäste kreuz und quer über den Dubai Creek mit 150 kleinen Holzbooten, den sogenannten Abras, gebracht. Dabei schaukelt es, als wäre man auf hoher See in einem Fass unterwegs…

    Al Fahidi Fort (Dubai Museum)

    Das Dubai Museum ist im Al-Fahidi-Fort, aus dem frühen 19. Jh, also in einem, der ältesten Gebäude der Stadt (!) untergebracht. Es gibt zahlreiche Fotos von der Stadtentwicklung Dubais und es ist echt eindrucksvoll zu sehen, was der Öl-Boom in so einer doch recht kurzen Zeit aus dieser kleinen Siedlung von Perlentauchern und Fischern an der Mündung des Dubai-Creeks gemacht hat: DIE Stadt der Superlative!!

    Sheikh Saeed Al Maktoum House

    Das frühere Wohnhaus Dubais Herrscherfamilie Sheikh Saeed al-Maktoum ist jetzt ein Museum. Auch hier kann man beeindruckende Fotografien von der Stadtentwicklung Dubais sehen.

    Gold Souk

    Wie sollte es anders in Dubai - der Stadt des Goldes – sein?

    Der Gold Souk hier ist natürlich der größte Goldmarkt der Welt.

    Und bei solchen Massen an Gold ist es auch nicht verwunderlich, dass die Goldpreise in Dubai zu den niedrigsten in der Welt gehören.

    Gold wird hier übrigens nach Tagespreis und Karat berechnet. Somit werden also die Schmuckstücke nach Gewicht gekauft, egal wie sie aussehen. Es geht nicht ums Design. Das wird eher als kostenlose Zugabe verstanden. Man kann sich also dementsprechend auch gleich einen der zahlreichen Goldbarren als reine Geldanlage kaufen…

    Immer wieder betont wird auch, dass man absolut keine Angst vor Fälschungen haben muss. Die Strafen von Dubais Behörden, die hier alles streng überwachen, sind wohl einfach zu hoch, dass sich niemand trauen würde, Fälschungen als echt zu verkaufen.

    Dubai Old Souk

    Dieser Respekt vor den Behörden zeigt sich auch auf der anderen Seite des Creeks im Old Souk, wo gar kein Geheimnis um gefälschte Waren gemacht wird. Hier werden die Fälschungen gleich ganz offen als copy-watch, copy-handbag, fake-perfumes etc. zum Kauf angeboten.

    Da man sich bei Einfuhr von Fälschungen dennoch in Deutschland strafbar macht, haben wir natürlich den Einkauf hier gänzlich gelassen und uns trotzdem über die angebotenen Guci, Arnani und Louis Wuton Goodies köstlichst amüsiert.

    Jumeirah Mosque

    Bei der Jumeirah Moschee, der einzigen Moschee in Dubai die man als Nichtmoslem besichtigen darf, haben wir einen riesen Fehler gemacht. Wir sind aus dem Bus ausgestiegen und haben uns in die unerträgliche Mittagshitze gestürzt. Leider kann man die Moschee nur zu bestimmten Zeiten betreten und als wir da waren, war gerade das Mittagsgebet. Und, da wir die klimatisierten Bushäuschen unterschätzten, haben wir einen Mittagshitzenmarathon zur nächsten Halstestelle gemacht. Es war kein Wunder, dass wir weit und breit die einzigen Fußgänger waren. Hatte etwas von einem Science-Fiction Film… Fraglich warum sie in dieser Stadt überhaupt Bürgersteige bauen…

    Mercato Mall

    Wie eine Oase tauchte dann die klimatisierte Mercato Mall, eine der neuesten und schönsten Malls in Dubai, vor uns auf. Das ganze Shopping Center ist im Italienischen Stil mit kleinen Brücken usw. gehalten.

    Jumeirah Beach Park

    Mit dem Bus ging es dann zum fast 30 km langen Sandstrand Jumeirah Beach, der einer der wohl bekanntesten Strände der VAE ist. (In Dubai Stadt selbst gibt es übrigens keine Strände.) Der größte Teil des Strandes ist allerdings in Privatbesitz und gehört zu Strandvillen und den großen Hotels. Es gibt aber auch einige öffentliche Strandabschnitte. Auf diese hat man schon von der Straße her gute Einsichten, wie die große Anzahl von Über-die-Hecken-Gucker wohl belegen können…

    Um uns auf Dubai einzustellen, hatten wir vorher in den Sicherheitshinweise von einem englischen Honeymooner-Pärchen gelesen, die hier in Dubai im Gefängnis sitzen, weil sie sich am Jumeirah Beach in der Öffentlichkeit geküsst haben!!!

    Burj Al Arab

    Zu diesem Hotel braucht man wohl nicht viel sagen, außer, dass wir folgende Infos während der Big Bus Tour bekommen haben:

    1. Selbst wenn das Burj Al Arab die ersten 50 Jahre jede Nacht ausgebucht wäre, wären die Baukosten dann immer noch nicht gedeckt!
    2. Das günstigste Zimmer kostet ca. 7800 Dirham ( =1500 €) pro Nacht.
    3. Und als Nichtgast kann man sich für unglaubliche 60 Euro eine Eintrittskarte kaufen…

    Wir haben gänzlich darauf verzichtet uns dieses wohl bekannteste, teuerste und luxuriöseste Hotel der Welt von Innen genauer anzuschauen. Aber auch schon von außen beeindruckt die an ein Segel erinnernde Architektur.

    Souk Madinat Jumeirah

    Recht in der Nähe ist der Madinat Jumeirah Komplexes mit den Luxushotels Mina a`Salam und Al Qasr.

    Hier gibt es einen großen Souk mit vielen traditionelle Arabischen Geschäfte, sodass die Hotelgäste zum Shoppen nicht einmal den Komplex verlassen müssen. Besonders schön ist der Blick vom Madinat Souk auf das Burj al Arab Hotel.

    Atlantis on the Palm

    Das Atlantis on The Palm Hotel liegt auf der künstlichen Inseln, die von oben aussieht wie eine Palme. Hier dürfen sich auch „nicht-Hotelgäste“ kostenlos in den öffentlichen Räumen umschauen und die Aquarien, die wohl der Größe nach nur schwer zu toppen sind, bestaunen.

    Für uns hat hier allerdings der Drang nach Superlativen ganz klar das Maß überstiegen: unter anderem wurden 28 Delfine von den Solomon Inseln im Südpazifik in 30 Stunden eingeflogen, um die Touristen hier zu amüsieren…Und „on top“ schwimmt hier auch noch ein ausgewachsener Whaleshark herum!!!

    Mall of the Emirates

    Da halten wir uns lieber in der Mall of the Emirates auf. Hier gibt es 4 Pisten zum Skifahren. Nicht nur die Skier und Schuhe, sondern auch die Jacken und Hosen sind im Preis enthalten, so dass alle Skifahrer gleich aussehen!

    Derartige Menschliche Zoos sind uns eindeutig lieber als die Tiere im „The Lost Chambers“ zu sehen…

    Dubai Mall

    Ein Gigant mit über 1.200 Geschäften in Dubai ist die neue Dubai Mall. Sie ist die größte Shopping Mall in Dubai und momentan die größte Shopping Mall der Welt. Bei diesem Superlativ ist Dubai allerdings gerade dabei sich selber den Rang abzulaufen und baut schon fleißig an einer noch größeren Mall).

    In dieser Mall sind wir dann auch auf den Geschmack unseres langersehnten Vapiano-Salates gekommen. (In Indien ist der so manches Mal zu einer unerreichbaren Fata Morgana mutiert…)

    Ganz entsprechend des Slogans, der Big Bus City Tour „Big ist immer am besten, besonders in Dubai!“ aßen wir nun also den weltbesten Salat in der weltgrößten Mall mit Blick auf das welthöchste Gebäude das Burj Dubai (über 800 m) !!!

    Und wie das bei Superlativen in Dubai anscheinend so ist, wurde dieser an sich schon perfekte Moment noch perfekter als die klassische Musik einsetzte und riesige Wasserfontänen passend dazu in die Luft gingen.

    „…Und darum wird beim Happy End im Film jewöhnlich abjeblendt.“

    (aus Kurt Tucholskys bekannten Gedicht “Danach”)

  • 14Mai

    hop-on-hop-off-eos-230.jpgAs-salam alaikum (Friede sei mit Euch)

    Nach einer kalten Nacht in Neuseeland, die wir dank der elektrischen Heizdecken in unserem Motel gut überstanden haben und unserem 5 tägigen Shoppingmarathon in Bangkok sind wir nun vor ein paar Tagen in Dubai angekommen.

    Und obwohl wir nun kurz vor dem Ende unserer Reise stehen, hat Dubai dieselbe Begeisterungsfähigkeit und Reiseenthusiasmus in uns hervorgerufen, mit dem wir an unserem ersten Reisetag vor 20 Monaten in New Delhi angekommen sind.

    Die Stadt ist so lebendig, impulsiv und vielfältig, dass man einfach nur mitgerissen werden kann von dieser vibrierenden Stimmung!

    Und hier in dem Handelszentrum der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat die Suche nach Superlativen noch einmal ganz neue Dimensionen bekommen.

    Obwohl schon viele rekordträchtige Gebäude vorhanden sind (z.B. die Dubai Mall = größte Mall der Welt und das Burj Arab Hotel), bekommt man den Eindruck dass die ganze Stadt eine einzige riesige Baustelle ist. Das höchste Gebäude der Welt (das Burj Dubai), eine Marina, die das Stadtgebiet Hongkongs übetreffen soll und ein Vergnügunspark, der doppelt so groß werden soll, wie Floridas Disney World, befinden sich ebenso im Bau, wie die langersehnte Metro „Triple Nine“, die am 09.09.09, fertiggestellt werden soll. Auch hier musste mal wieder etwas übertroffen werden, in diesem Fall die Chinesen, die die 8 als Glückszahl ansehen…

    Dieser wahnsinnige Bauboom spiegelt sich auch in der Einwohnerzahl der VAE wieder. Von den insgesamt 4,2 Millionen (ca. 2 Mio Menschen leben in Dubai) ist gut ein Viertel dieser Gesamtbevölkerung auf dem Bau tätig. Die Liste der Expats, die auch in vielen weiteren Dienstleistungsbereichen arbeiten  wird angeführt von Indern, Pakistanis, Bangladeshis, Ägyptern, Sri Lankanern, Philippinern und weiteren Nationen. Nur 20% der Einwohner stellen die Emirati selbst. Diese arbeiten überwiegend in den gehobeneren Positionen, der Politik und dem Verwaltungswesen und sind im alltäglichen Leben selten als Arbeiter zu sehen.

    Und obwohl die Expats bedeutend mehr verdienen als in ihren Heimatländern (die zudem meistens als Krisengebiete gelten) sind die Lebensbedingunen hier für sie erschütternd. Die Männer leben hier getrennt von ihren Familien, da eine Übersiedlung zu teuer ist und können sich oft nur alle 2 Jahre einen Heimaturlaub leisten. Sie haben hier oft monatelang keinen einzigen freien Tag. Und das bei einem Arbeitstag von durchschnittlich mehr als 12 Stunden und unvorstellbaren Außentemperaturen von bis zu 50 Grad im Sommer.

    Eine eigene Wohnung können sie sich nicht leisten und so teilen sie sich oft mit 10 Leuten ein kleines Zimmer mit Etagenbetten. Ein phillipinischer Taxifahrer erzählte uns, dass in dem Appartment, welches vom Arbeitgeber vermietet wird 30 Personen in 3 Zimmern von kleinstem Ausmaß (zB 6×10 m) wohnen. Jeder Mieter zahlt monatlich 500 AED (ca. 100€) und das ist nach seinen Angaben schon günstig (sonst 700-800 AED).

    Vor Kurzem hat es dann aufgrund einer BBC Reportage über die unmenschlichen Lebensumstände für die Arbeiter hier  neue Vorschriften der Regierung gegeben: gewisse hygienische Standards müssen erfüllt werden und um sicherzugehen, dass das Gehalt der Arbeiter pünktlich und in voller Höhe vergeben wird, soll es elektronisch überwiesen werden.

    Oft genug haben wir nun in dieser kurzen Zeit schon gehört, dass wichtige Vertragsbestandteile einfach nicht eingehalten werden (Urlaub, kostenfreie Unterkunft, freie Tage etc.) und dass den Arbeitern aber keine Wahl bleibt, weil der Arbeitgeber ihnen einfach ein 1 jähriges Einreiseverbot in die VAE bersorgen kann. Dies will natürlich niemand riskieren, weil immer sehr viele Familien im Ausland auf das Geld der Expats angewiesen sind.

    Erschreckend nüchtern fasste uns der phillipinische Taxifahrer seine letzten 15 Jahre hier in den Verienigten Arabischen Emiraten zusammen:

    „Wir leben hier nicht in den VAE, wir überleben hier!“

    abu-dhabi-011.jpg

    dubai-walking-111.jpg

    hop-on-hop-off-eos-085.jpg

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